image1 image2 image3 image4 image5

Stader Kreisfeuerwehrbereitschaft in Meppen im Einsatz

Die Feuerwehrbereitschaft Süd des Landkreises Stade ist seit Samstag in der Nähe von Meppen im Einsatz,

um die dortigen Kräfte bei der Bekämpfung des riesigen Moorbrandes auf dem Übungsgelände der Bundeswehr zu unterstützen.

Gegen 5.00 Uhr morgens machten sich die drei Züge der Bereitschaft mit 15 Großfahrzeugen und etwa 120 Feuerwehrleuten auf den Weg. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Thorsten Hellwege.

Wie lange die Einheit im Emsland bleiben wird, steht zurzeit noch nicht fest.

Am Sonntag wurde dann auf Anforderung der Einsatzleitwagen (ELW 2) und der Fernmeldezug des Landkreises sowie Personal und Material zum Aufbau einer technischen Einsatzleitung (TEL) ins Emsland in Marsch gesetzt.

 

Bestandteil der Bereitschaft ist der Fachzug „Wassertransport“ (Fahrzeuge mit Wasser an Bord), der Fachzug „Wasserförderung“ (Fahrzeuge mit großen Mengen Schlauchmaterial) und der Fachzug „Technische Hilfeleistung“. Im Landkreis Stade gibt es mit der Feuerwehrbereitschaft Nord eine zweite, identische Einheit. Darüber hinaus gibt es einen Fachzug „Brandbekämpfung Schaum“ und bei Bedarf einen Verpflegungszug, gestellt durch die Johanniter Unfallhilfe oder das Deutsche Rote Kreuz.

Die Einheiten werden aus Feuerwehren der Städte und Gemeinden so zusammengestellt, dass der Brandschutz vor Ort sichergestellt ist und trotzdem eine schlagkräftige Truppe entsteht, die im Bedarfsfall überall eingesetzt werden kann. Vor einigen Wochen wurde eine niedersächsische Bereitschaft zur Waldbrandbekämpfung in Schweden eingesetzt.

Klassische Bereitschaftseinsätze sind auch Hochwasserkatastrophen wie zum Beispiel 2002 und 2013 an der Elbe. Auch hier waren die Stader Feuerwehrbereitschaften mit im Einsatz.

 

Dass so ein Bereitschaftszug auch in der alltäglichen Feuerwehrarbeit und unterhalb eines Katastrophenfalls sehr hilfreich sein kann, zeigte sich bei einem Großbrand in Stade vor einigen Monaten. Der Fachzug „Wasserförderung“ der Bereitschaft Nord konnte in kurzer Zeit eine Wasserversorgung mit fünf Schlauchleitungen parallel von einem  offenen Gewässer zur mehrere hundert Meter entfernten Brandstelle herstellen und so die Löschwasserversorgung vor Ort sichern.

 

Einsatzbesprechung vor der Abfahrt

Großfahrzeuge und etwa 120 Feuerwehrleute machten sich auf den Weg

Abmarsch der Feuerwehrbereitschaft am Samstag morgen

 

Stefan Braun

Pressesprecher Feuerwehr LK Stade

Diesen Beitrag teilen

FacebookXingTwitterPinterestGoogle Plus

besucherzähler